Meilensteine der Stadt Koblenz
Koblenz
Einführung in die Geschichte
Koblenz, am Zusammenfluss von Rhein und Mosel gelegen, hat in seiner fast zweitausendjährigen Geschichte die Geschicke der rheinischen Lande in besonderem Maße geteilt.
Hallstattkultur (800-450 V. CHR.)
8. Jh. v. Chr.-l. Jh. v. Chr. I Hunsrück-Eifel-Kultur und keltische Zivilisation Zahlreiche Siedlungen im Stadtgebiet z. B.:
-Kornpfortstraße,
-Basilika St. Kastor,
-Bubenheim
-Metternich
-Neuendorf
teils reich mit Beigaben ausgestattete Gräber in
-Lützel
-Wallersheim
-Horchheim
Keltische Befestigung mit Wallanlagen auf dem Dommelsberg im Stadtwald
Latenezeit, auch als LA-TÉNE-ZEIT ODER jüngere Eisenzeit
(etwa 450 vor bis zur Zeit um Christi Geburt)
Archäologische Untersuchungen (1990) ergaben, dass der heutige Kastorplatz der Basilika St. Kastor schon seit dem ersten Jahrhundert für kultische Zwecke genutzt wurde, man konnte auch zwei Hütten mit Feuerstellen aus der Laténezeit feststellen.
Auf dem Dommelsberg wurde ein keltisch-germanische Siedlung mit einem kleinen Holztempel aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert nachgewiesen.
Dort gefundene römische Münzen belegen eine Nutzung der Anlage bis in das 5- Jahrhundert. Spätkeltische Siedlungsreste und Grabgärten des I. Jh. v. Chr. im Innenstadtbereich und in Arzheim, Lützel, Metternich sowie im Stadtbild.
Auf dem Dommelsberg Tempel der Göttin Rosmerta (gallisch-Keltisch)
Der Dommelberg ist eine Anhöhe auf dem Kühkopf (Berg) im Koblenzer Stadtwald an der Peripherie des Hunsrücks.
Mit seinen zwei Kuppen (Nordkuppe 225 m, Südkuppe 218 m) ist er der älteste Siedlungskern des Gebietes, archäologische Fundstätte, Wandergebiet und Aussichtspunkt. Der Dommelberg war eine befestigte prähistorische Höhensiedlung von der Urnenfelderkultur bis in die Eisenzeit- Ihre Struktur ist noch deutlich zu.
Auf dem Dommelsberg wurde eine große Fluchtburg 1200-100 v.Ch1 ausgegraben, sowie eine Höhensiedlung der Michelsberger Kultur nachgewiesen. Keltische Befestigungen mit Wallanlagen sowie der Nachweis einer keltisch-germanischen Siedlung mit einem kleinen Holztempel aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert weisen auf eine Nutzung auch in dieser Zeit hin.
Auf dem Dommelsberg befindet sich auch ein steinerner Tempel des Merkur (römisch) und der Tempel der Rosmerta (gallisch-keltisch).
Dort gefundene römische Münzen belegen eine Nutzung der Anlagen bis in das 5. Jahrhundert. Der ist durchgängig bewaldet. Buchen überwiegen, im Gipfelbereich auch durchsetzt von Eiche, Robinie und Linde.
Die Ostseite des Dommelberg fällt zum Rhein in einer schroffen Schiefer-felswand fast 150 m steil ab. Die Formation (früher Koblenz-Stufe genannt) ist derjenigen am Rittetsturz vergleichbar und entstand ebenfalls vor ca. 350 Millionen Jahren im Emsium, einer Stufe des Unterdevon.
Wallburg Dommelberg
Aus der ersten Phase um das 11. bis 10. vorchristliche Jahrhundert stammt der äußere Erdwall an der Nordseite mit vorgelagertem Graben sowie der einzige Wall an der Südkuppe.
Auf die späte Hallstattzeit bzw. frühe LaTéne-Zeit (ca. 6. - 5. vorchristliches Jahrhundert) gehen die beiden inneren Wälle im Norden (einer im Gipfelbereich und einer ca. 20 m tiefer) zurück.
Die älteren Wälle wurden in dieser Zeit zusätzlich mit Steinmauern und Pfostensetzungen verstärkt. In dem Wall am Südgipfel wurde anhand der Pfostensetzungen eine Toranlage ermittelt. Es ist nicht eindeutig ermittelt, ob die Anlage von ihrer Funktion her ursprünglich Fliehburg, Versammlungsort oder religiöse Kultstätte war, zumindest in der Spätphase gehen Archäologen heute von einer Dauerbesiedlung aus.
Die Befestigung erfolgte nur zur Hunsrück-Seite hin; zum Rhein war sie auf Grund steiler Felsabstürze als natürliche Barriere nicht nötig. Die Anlagen wurden noch in prähistorischer Zeit 5. Jh. v. Chr. zerstört.
Auf dem Dommelsberg unweit der Römerstraße, steinerner Tempel des Gott Merkur (römisch) und auch dem Tempel der Göttin Rosmerta (gallisch-keltisch).
Bei der Basilika St. Kastor um das Jahr 100 ein Römischer Tempel und wohl bis Anfang des 7. Jahrhunderts genutzt wurde bis dann eine Memoria mit (christlichem) Friedhof angelegt wurde.
• Um 9.v. Chr. Ausgedehnte frührömische Siedlungsreste entlang der Löhrstraße zwischen Wöllershof und Münzplatz römische Zeit
um 20 v. Chr. Angenommene nlage eines Erdkastell, Überreste eines römischen Bauernhofes (Villa rustica) am Remstecken.
Oberhalb von Koblenz auf dem Sporn Ehrenbreitstein eine militärisch genutzte Anlage die bis ins 5. Jahrhundert bestand.
• vor 37 Römisches Auxiliar-(Hilfs-)lager
• um 49 Bau einer Rheinbrücke zwischen Koblenz und Ehrenbreitstein
• Mitte 1. Jh Vielfältige Siedlungsreste und Gräberfelder im Stadtgebiet• um 70 Aufgabe der römische Rheinkastelle infolge des Bataveraufstands
• bis 79 Neuorganisation der Rheingrenze und Errichtung von Steinkastellen
• 81-96 Durch die Anlage des Limes verliert das Koblenzer Kastell seine Bedeutungund wird wohl aufgegeben.
• vor 100 Erste Überlieferung des Namens "Confluentes" bzw "Castellum apud Confluentes" (dt.: "Kastell bei den Zusammenfließende
• 2. Jh. Aufwendige römische Villengebäude in der Innenstadt (z.B. Florinspfaffengasse, Görres- und Münzplatz)
und in den Stadtteilen (z B. Bubenheim und Lay) Große Tempelanlage für Merkur und Rosmera im Stadtwald
Errichtung des Hilfstruppenkastells in Niederberg zum Schutz des römischen Limes
• 200 Bau einer Moselbrücke
• 259/260 Fall des Limes durch eindringende germanische Franken
• 370 Sicherung des Altstadtareal durch massive Befestigungen
• 370 Sicherung des Altstadtareal durch massive Befestigungen
• Anfang 4. Jh. Verlagerung des Kastel nach Niederberg auf die rechten Rheinseite Als Limeskastell sicherte das Kastell den
Abschnitt bis zur Lahn. weitere Befestigung der Moselbrücke
• 380 Das Dreikaiseredikt „Cunctos populos" wurde am 28. Februar• 380 in Thessaloniki von den römischen Kaisern Theodosius Gratian und Valentinian 11. verabschiedet. Es beendete die
nominelle Religionsfreiheit des 4.Jahrhunderts und gilt als ein wesentlicher Schritt, um das Christentum
zur Staatsreligion zu machen.
• 401 Standort einer römischen Verteidigungstruppe (milites defensorum) unter dem Kommando eines Präfekten
• 406 Der Rhein friert zu
• 5. Jh. Aufgabe spätrömischer Verwaltung im Rhein-Mosel-Gebiet
Die fränkische Zeit ab 500 nach Chr.
• vor 500 Eroberung durch die Franken
• um 550 Erwähnung eines fränkischen Königshofes in Koblenz
• 586 Besuch der Frankenkönige Childebert von Austrasien und Guntram von Orleans (Neustrien) im "castrum Confiuentis"
Bischofe Gregorvon Tours (Mahnung Bischofe Theodorus von Marseille)
• 586 König wird ein Sohn geboren, der vom Bischof Magnerricus von Trier aus der Taufe gehoben und Theodebert genannt wurde.• 586 König Childebert wird ein Sohn geboren der Theoderich genannt wurde.
• 593 (März. 28) König Guntram von Orleans stirbt und König Childeb„ert sein Neffe herrscht nun bis zum Tod über Austrasien und Burgund
• 596 König II stirbt im 4. Jahre seiner burgundischen Herrschaft
• 600 Theodebert erhält die Herrschaft über Auster mit der Hauptstadt Metz und Theoderich erhält diese über das Reich Burgund.
• 600 Theodebert und Theoderich rücken siegreich gegen König Clotharvon Paris ins Feld.
Theodebert erhält das Herzogtum des Dentelinus an der Seine und Oise bis zum Meere zusätzlich zu Burgund.
• 610 Theoderich der den Elsass (Alesaciones) inne hat wird von seinem Bruder Theodebert mit Krieg überzogen und muss diesem den Elsass, Sungu,Thurgau und ein Teil der Champagne abtreten.
• 612 (Mai) Theoderich versammelt aus allen Provinzen ein Heerzu Langres und zog nach der Stadt Toul gegen Theodeöertwelche sich im
mit dem austrasischen Heer entgegenstellt. Theodebert wurde besiegt und floh durch das Gebiet von Metz
Über die Vogesen nach Köln.Theoderich verfolgte ihn mit seinem Heere bis Zülpich wo es einen, veite Schlacht
gab die er erneut gewann. Theodebert wurde Gefanger und nach Chalons gebracht wo er starb. Sein Sohn Merowig,
noch ein zartes Kind, ward auf Befehl
Theoderichs an den Füssen gegriffen und an einem Steine zerschmettert.
• 612 Theoderich zieht erneut gegen König Chlothar von Paris ins Feld, da dieser sich nach dem
Tod Theodebert sein Gebiet zurückgeholt hat.
• 613 starb Theoderich auf dem Weg gegen Chlothar zu Metz an Durchfall. Das Heer kehrte sofort nach Hause zurück. Brunhilde die Witwe des Königs Sigibert l. blieb mit den 4 Söhnen Ihres Enkels Theoderich: Sigibert,
Childebert, Corbus und Merowig in Metz um Sigibert auf seines Vaters Thron zu setzen.
Die Karolingische Zeit ab 806 nach Chr.
• 806 (6. Juni) Coblenzer Zusammenkunft der Könige
• 822 Bruderkämpfe karolingischer Fürsten
• 836 (12. Nov.) Weihe der St.-Kastor-Kirche
• 836 (19. Nov.) Besuch Kaiser Ludwigs des Frommen und seiner Familie
• 843 (Aug.) Im Vertrag von Verdun erhält Lothar I. u. a. Koblenz, das nun zu Lotharingien gehört
• 860 (I. Juni) Zusammenkunft der Könige Ludwig der Deutsche, Karl der Kahle und Lothar 11. (Frieden von Coblenz)
• 882 Zerstörung durch die Normannen
• 925 Lotharingien kommt an das ostfränkische Reich womit Koblenz auch hierzu gehörtTrechirgau ab 820 nach Chr.
• 920 Trigoium
• 1023 Ykeringou
• 1103 Drechere
• 1197 Trekere
Der Gau gehörte zum Trier Sprengel und zu Oberlothtringen Östlich scheidet in den Rhein vom Rheingau und Einnich. Nördlicher Nachbar der Gau Meyerfeld, Westlicher der Csngebliche) Mosel- (angeblich) Mosel-, südlicher der Nahegau. Seine Trier Grenzparochien gegen die mainzischen des Nahegus sind.
Bacharach. Diesbach (Rhein- und Oder-) Mannubach, Rheinböllen, Perscheid, Kisselnschz Liebshausen Norath und Bickenbach des Lgndcapitels Boppard, Horn, Laubach und Castalaun des Landcapitels Keimt später Zell-
Bacharach. Diesbach (Rhein- und Oder-) Mannubach, Rheinböllen, Perscheid, Kisselnschz Liebshausen Norath und Bickenbach des Lgndcapitels Boppard, Horn, Laubach und Castalaun des Landcapitels Keimt später Zell-
Gegen den Mayenfeldergzu ist seine Grenzscheide vor Moselweiss oberhalb Coblenz über Mariatoth, Ehrenburg, Macken: Lieg: Stimmig Grenderich und Merl anzunehmen.
Gegen den Mosegau eine Linie von Zell bis in die Höhe des Kirchberg; eber so; das Altlay Sohren und Kirchberg als mainzisch dem Nahegau verbleiben.
Gegen den Mosegau eine Linie von Zell bis in die Höhe des Kirchberg; eber so; das Altlay Sohren und Kirchberg als mainzisch dem Nahegau verbleiben.
Kirchlich repräsentieren den Gau das Landescapitel Boppard auf dem linken Rheinufer jedenfalls ganz: vielleicht auch Theile des Landcapitales Keimt oder Zell: jetzt die Kreise St. Goar und Theile von Coblenz und Cochem.
Ortschaften des Gaus sind:
• 1005 Bochbardon
• 1018 Confluentia - Das Römercastell Coniuertes jetzt Koblenz
• 1023 u. 1182 Guntereshausen und Ober- und Nieder-Gorderhausen auf dem Hunsrücker Kreise. Goar
• 1039 Boppard jetzt Boppard
• 1043 Bochbadun – das alte römische Bodobriga oder Bontobrice jetzt Boppard am Rhein Kreis St. Goar
• 1103 Moresdorf Mörsdorf auf dem Hunsrücken jetz Kreis Cochem
ALS Gaugrafen werden erwähnt:
• 1005 Becelin
• 1005 Becelin
• 1018 Berchtold
• 1043u.1047 Bechthold
• 1112 Adelbert
• 1072 Berthold und seine Gemahlin Hedwig eine Verwandte des Erzbischofs Sifrid von Eppenstein von Mainz
• 1084 Berchthold
• 1103 Bezelin - wahrscheinlich identisch mit dem gleich zeitigen Geografen vor Mayenfeld und dem Grafen von Treis
• 1112 Adalbert
Die kurfürstliche Stadt ab 1018 nach Chr.
• 1018 Kaiser Heinrich 11. schenkt Erzbischof Poppo von Trier den Königshof Koblenz, dieugehörigkeit zum Bistum Trier beginnt. Quoniam nostri juris eurtem Confluentioam et abbatiam d.h. den Beatusberg, das Römercastell Confluentes (Coblenz) im
Trechirgau.
• um 1020 Die Burg Ehrenbreitstein kommt an das Erzstift Trier
• 1397 Stadt brennt durch die Angriff Ritter von Ehrenbergs aus dem Kreis St. Goar
• 1777 Erweiterung der Stadt um Neustadt.
• 1799 (27. Jan.) Die Besatzung der Festung Ehrenbreitstein ergibt sich den Franzosen
• 1042 Kaiser Heinrich 11. schenkt dem Trierer Stift St. Simeon den Koblenzer Markt- und Schiffszoll
• 1105 (21. Dez.) Unterredung Kaiser Heinrichs IV. mit seinem Sohn Heinrich V. in Lützel/Koblenz
• 1138 (7. März) Wahl Conrads 11. der Salier (gestorben 1152) aus dem Kaiserhaus Hohenstaufen wird zum König in Lützel/Koblenz
• 1170 Friedrich aabarossa hält hier Hof mit seinem Sohn Heinrich auf dessen Krönungszug nach Aachen
• 1198 (Okt.) Schlachtzvvischen König Philipp von Schwaben und König Otto IV. im ausgetrockneten Moselbett bei Koblenz
• 1216 Kurfürst Theoderich von Wied rief die Ritter des Deutschen Ordens nach Koblenz was zur Nierderlassungdes Deutschen
Ordens führte
• 1245 Koblenzer Stadtbrand
• 1247 (25. Aug.) Letztmalige Erwähnung des Trierer St. Simeon-Stifts als Inhaber des Koblenzer Zolls
• vor 1248 Bau der Burg Stolzenfels
• um 1250 Bau der Stadtmauer
• 1253 (25. Juli) Die Grafen von Nassau verpfänden dem Trierer Erzbischof die Vogtei zu Koblenz
• 1276 (5. Aug.) Erste Erwähnung eines Koblenzer Stadtrats
• 1300 (12. Juli) Statut über die Wahl des Koblenzer Stadtrats bestehend aus 6 Rittern, 7 Dienstleuten, 8 Schöffen und 8 Bürgern
• 1304 (28. Mai) Unterwerfung der Stadt nach heftigen Kämpfen mit Erzbischof Dieter - Verzicht auf die Bildung eines Stadtrats
• 1309 (13.Sept.) König Heinrich VII. verleiht der Stadt Koblenz einen Jahrmarkt
• 1338 (Aug./Sept.) Hoftag Kaiser Ludwigs des Bayern in Anwesenheit des englischen Königs Eduard III. auf dem Florinshof
• 1347 (20. April.) Grenzauer Fehde kriegerische Auseinandersetzung zwischen den Truppen den Herren Philipp von Isenburg und Reinhard von Westerburg bei Grenzau
• 1366 2. demokratischer Gründung des Koblenzer Stadtrats bestehend aus 2 Schultheiß (Amtsmann), Bürgermeister, Stadtschreiber, 8vom Adel, 4 Schöffen, 10 Bürger und 14 von den Züften (im Rathaus Montreal)• 1397 Stadt brennt durch die Angriff Ritter von Ehrenbergs aus dem Kreis St. Goar
• 1427 nach 85jähriger Bauzeit wird die Balduinbrücke fertiggestellt
• 1414 Kaiser Sigismund hält sich fast vier Wochen in Coblentz auf
• 1427 Beginn des Bau der Balduinbrücke
• 1486 (26. Juni) Besuch Kaiser Friedrichs III. und seines Sohnes Maximilian in Koblenz
• 1492 Einer von vielen Reichstagen
• 1536 Ritter Luttervon Kobern wird hingerichtet(Geschichte Augenroller).
• 1562 (11. Apr.) Die sog. "Leyana", eine Verordnung des Kurfürsten macht Coblentz gegen den Widerstand der Bürger zur kurtrierischen Landstadt Neuer Stadtrat bestehend aus 2 Schultheiß (Amtsmann),2 Bürgermeister (Adel + Bürgerstand), 8 vom Adel, 14 Schöffen, 8 Bürger und 8 von den Züften
• 1580 (5. Dez.) Ansiedlung des Jesuitenordens in den Gebäuden des Klosters "in der alten Leer"• 1609 Errichtung des Rheinkrans und des Rheinkavalliers
• 1626 Christoph von Söterverlegt den Hofhalt nach Ehrenbreitstein, wo er am Fuße des Felsens die Philippsburg erbaut.
• 1629 CobIenz-Ehrenbreitstein ist Residenzstadt des Erzbistum Trier (1629-1786)
• 1632 (5. Juni) Entsprechend einem Vertrag mit dem Trierer Kurfürsten besetzen die Franzosen den Ehrenbreitstein
• 1632 (1. Juli) Kapitulation der Stadt Coblenz, die daraufhin eine französische Besatzung erhält
• 1636 (Mai) Coblenz wird von kaiserlichen Truppen besetzt
• 1637 (27. Juni) Die französische Besatzung des Ehrenbreitstein kapituliert nach über einjähriger Belagerung durch kaiserliche Truppen
• 1688 Die Zollburg Stolzenfels wird im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört.
• 1688 (Okt./Nov.) Beschießung durch die Truppen König Ludwigs XIVvon Frankreich. Enorme Zerstörungen, die Stadt Coblenz kann aber nicht
eingenommen werden
• 1729 Anerkennung der Ritterschaft als Reichsunmittelbarkeit• 1729 Stadtrat bestehend aus 2 Schultheiß (Amtsmann),l Bürgermeister (Bürgerstand), 8vom Adel, 14 Schöffen, 8 Bürger und 8 von den Züften
• 1729 Kurfüstliches weltliches Hochgericht, auch Schöffengericht, bestehend aus Schultheiß (Amtsmann) und 14 vom Kurfuersten ernannten Schöffen• 1777 Erweiterung der Stadt um Neustadt.
• 1786 (23. Nov.) Einzug des Kurfürsten Clemens Wenzeslaus in das neuerbaute Schloss am Rhein
• 1786 Innerhalb Coblenz wird die Residenz des Erzbistum Triervelegt. Coblenz bleibt weiterhin Residenz des Erzbistum +Trier (1786-1794)
• 1787 (23. Nov.) Einweihung des Theaters• 1794 (7. Okt.) Kurfürst Clemens Wenzeslaus flieht endgültig aus seinem Territorium vor der heranrückenden französischen Revolutionsarmee
• 1794 23. Okt.) Einnahme der Stadt durch die Franzosen• 1799 (27. Jan.) Die Besatzung der Festung Ehrenbreitstein ergibt sich den Franzosen
• 1800 Ernennung von Coblenz zur Präfektur
Die französiche Stast ab 1800 nach Chr.
Die französiche Stast ab 1800 nach Chr.
• 1801 Amtseinführung des Maire (Bürgermeister) Peter Franz Elz (1801-1804)
• 1801 (9. Febr.) m Frieden von Lunéville fällt Koblenz an Frankreich und wird Hauptstadtdes "Département Rhin-et-Moselle"
• 1803 (25. Febr.) Gemäß dem Reichsdeputationshauptschluß kommt Ehrenbreitstein an Nassau-Weilburg
• 1804
(17./19. Sept.) Aufenthalt Napoleons I. und seiner Gattin Josephine
• 1808 Amtseinführung des Maire(Bürgermeister) Johann Nikolaus Nebel(1804-1808)
• 1806 Errichtung einer Rechtsschule (Universität) im Metternicher Hof
• 1808 Amtseinführung des Maire (Bürgermeister) Johann Dominik Gayer(1808-1811)
• 1812 Amtseinführung des Maire (Bürgermeister) Emmerich-Josef von Elz-Rübenach(1812-1813)
• 1813 Amtseinführung des Maire (Bürgermeister) Johann Josef Mazza(1813-1814)
• 1813/14 In der Neujahrsnacht rücken russische Truppen in das von den Franzosen geräumte Koblenz ein1801 Amtseinführung des Maire (Bürgermeister) Peter Franz Elz (1801-1804)
Die preußische Stadt ab 1814 nach Chr.
• 1814 Amtseinführung von Oberbürgermeister Johann Josef Mazza (1814-1818)
• 1814/1815 Koblenz wird durch den Wiener Kongress preußisch
• 1815 (März) Preußische Kabinettsorder, dass Koblenz Befestigt und der Ehrenbreitstein wiederhergestellt werden soll
• 1815 (56.April) König von Preußen nimmt Koblenz in Besitz
• 1815 Koblenz wird Hauptstadt Rheinprovinz
• 1819 Amtseinführung von Oberbürgermeister Abundius Maehler(181S-1S47)
• 1813 (13 Apr.) Die Schiffbrücke den Rhein dem Verkehr übergeben
• 1823 (15. Okt) Die Stadt Koblenz schenkt dem Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen die Ruinen der Burg Stolzenfels
• 1833 (14. Juli) Kabinettsorder zur Einsetzung einer Koblenzer Handelskammer
• 1847 Amtseinführung von Oberbürgermeister Friedrich Wilhelm Alexender Bachem (1847-1857)
• 1848 (18.März) Aufstellung eine Koblenzer Bürgerwehr, die ca. 2000 Mann besteht
• 1848 (21. Nov.) Auflösung der Bürgerwehr
• 1848 Augusta von Sachsen-Weimer-Eisennach zieht nach Koblenz in das Kurfürstliche Schloss
• 1856 Peter Joseph Lennré und Hermann Fürst von Pückler-Muskau errichten den Volkspark
• 1857 Amtseinführung von Oberbürgermeister Hubert Josef Cadenbach (1857-1887)
• 1858 (11.Nov.) Einlaufen des ersten Zuges in Koblenz Über die neuerbaute Moselbrücke
• 1861 (11. Dez.) Einweihung der Büste von Max von Schenkendorf
• 1864 (9. Mai) Einweihung der Pfaffendorfer Eisenbahnbrücke in Anwesenheit des Königspaares
• 1867 Amtseinführung von Oberbürgermeister Karl Heinrich Lottrer (18671887)
• 1875 Einweihung der Kaiserhalle
• 1878 Baubeginn der Horchheimer Eiæn±ehn9ücke
• 1879 Fertigstellung der Horchheimer Eisenbahnbrücke
• 1888 Amtseinführung von Oberbürgermeister Emil Schüller 1888-1900)
• 1890 (13. März) Eine königliche Kabinettsorder verfügte die Aufgabe der Koblenzer Stadtbefestigung
• 1891 (1. Juli) Eingemeindung von Neuendorf und Lützel
• 1896 (18.Okt.) Einweihung des Kaiserin-Augusta-Denkmals
• 1897 (32.Aug.) Einweihung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am Deutscher Eck
• 1903 Amtseinführung von Oberbürgermeister Karl Ortmann (1900-1914)
• 1901 (10. Okt) Einweihung der städtischen Festhalle
• 1902 (1.April) Eingemeindung von Moselweiß
• 1902 Grundsteinlegung des Preußischen Regierungsgebäude
• 1907 Grundsteinlegung des Oberpräsidiums der preußischen Rheinprovinz
• 1912 Errichtung des Hotel Ccblenzer Hof (bis 1913)
• 1915 Amtseinführung von Oberbürgermeister Bernhsrd Clostermann (1915-1919)
*Mittelrheinisch Urkundenbuch Coblenz 1865